Vitamin B Die Medien – eine Branche, in der Jemanden kennen, oft wichtiger erscheint, als zum Beispiel ein Studium.

Diese Erkenntnis kommt nicht von ungefähr. Alles schon erlebt.

Doch nicht nur in den Medien ist Vitamin B eine hilfreiche Job-Beschaffungs-Maßnahme, überall hilft es, Menschen in den richtigen Positionen oder mit den richtigen Kontakten zu kennen.

Sind Bewerbungen deshalb ohne größere Erfolgsaussichten? Mitnichten.

Die Studie “Recruiting Trends 2013″ kommt zu dem Ergebnis, dass in den tausend größten deutschen Unternehmen noch immer acht von zehn freien Stelle mit Menschen besetzt werden, die sich auf eine Anzeige in einer Online-Stellenbörse, auf der Unternehmens-Webseite oder in einer Zeitung beworben haben. Knapp fünf Prozent der neuen Mitarbeiter kommen über die Bundesagentur für Arbeit an ihren Job, letztlich also auch über eine klassische Stellenanzeige.

Allerdings hält eine repräsentative Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung dagegen. Das Ergebnis hier: eine Befragung bei 15.000 deutschen Unternehmen ergab, dass persönliche Kontakte bei der Besetzung von einem Viertel aller offenen Stellen entscheidend sind. Die Studie bezog sich auf die deutsche Gesamtwirtschaft, es wurden also auch kleinere Firmen befragt. Für die “Recruiting Trends 2013″ wurden nur die tausend größten berücksichtigt.

Um die Kandidaten noch schneller einordnen zu können, bieten viele Unternehmen standardisierte Bewerberformulare an. Diese werden von 35 Prozent der Jobsuchenden genutzt. 40 Prozent schicken lieber Anschreiben und Lebenslauf per E-Mail und 22,5 Prozent schicken eine Mappe per Post. Personaler rechnen aber damit, dass sich die Formularbewerbung spätestens im Jahr 2017 durchgesetzt hat.

Immer unwichtiger werden bei der Bewerbersuche Printmedien, also klassische Stellenanzeigen. An Bedeutung gewinnen hingegen die diversen Online-Stellenbörsen. 60 Prozent aller freien Stellen werden mittlerweile dort veröffentlicht. Und digital heißt auch Zukunft. Denn acht von zehn Personalern gehen davon aus, dass Online-Stellenanzeigen in Zukunft auch dynamische Elemente wie Videos, Spiele oder Twitter-Einbindungen haben.

Ich hatte mit beidem Erfolg, einer Bewerbung über eine Online-Börse und über Vitamin B.

Unser Fazit: Wie in vielen Bereichen gehört auch bei der Suche nach einem Arbeitgeber den neuen Medien die Zukunft. Aber Vitamin B kann natürlich nie schaden.

Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/recruiting-trends-2013-wie-bewerber-freie-stellen-finden-a-884126.html

Bildquelle: http://www.gmbhchef.de/wp-content/themes/sahifa/timthumb.php?src=/wp-content/uploads/2012/11/Social-Media-Auschnitt.jpg&h=330&w=660&a=c

Von: Lars Grebenstein Datum: 22. Dezember 2013 Tags Keine Kommentare

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