Interkulturelle Kompetenz Ein Sprichwort sagt, „in der Gemeinschaft ist man stark.“ Treffend auch für den Arbeitsalltag. Im Team funktioniert der Einzelne oft besser. Deshalb ist Teamfähigkeit heutzutage eine wichtige Komponente für eine Anstellung und erfolgreiche Arbeit. Teamfähigkeit bedeutet, in der Lage zu sein, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, Informationen zu teilen und die verschiedenen Wissensbausteine zu einem großen Ganzen zusammenzuführen. Der Austausch von Wissen unter den Mitarbeitern trägt dazu bei, die Unternehmensleistung zu verbessern. Das gilt für die Teamarbeit zwischen den Mitarbeitern innerhalb einer Abteilung oder eines Standortes, für den Austausch zwischen mehreren Standorten mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und auch für die Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen und seinen Mitarbeitern.

Wie sich die verschiedenen Landes- und Arbeitskulturen mit Teamarbeit und dem Austausch von Wissen vereinbaren lassen, hat Steelcase in der Studie „Der Culture Code“ mit einem Ländervergleich erforscht.

Frankreich, Italien und Spanien brauchen klare Strukturen

In den Arbeitskulturen dieser drei Länder findet Teamarbeit meist nur in geplanten Besprechungen und auch nur in dafür vorgesehenen Räumen statt. Diese Länder zählen zu den Individualisten.

Indien, Großbritannien und USA sind teamorientierte Länder

Der Austausch von Wissen und die Informationsbeschaffung über Netzwerke sind in diesen drei Ländern weit verbreitet. Sie sind ungebunden an bestimmte Zeiten oder Räume.

China, Marokko und Russland setzen Vertrauen voraus

Gute Geschäftsbeziehungen setzen in diesen Ländern eine hohe Vertrauenswürdigkeit des Gegenübers voraus. Diskretion und Vertraulichkeit spielen eine große Rolle. Wissen wird nur sehr vorsichtig ausgetauscht. Teamarbeit findet daher meist nur in kleinen Gruppen statt, die sich gut kennen.

Deutschland und die Niederlande arbeiten diszipliniert – auch in Teams

Diese beiden Länder arbeiten sehr strukturiert und zielorientiert. Laut den Forschungsergebnissen verlaufen vor allem in den Niederlanden die Interaktionen am Arbeitsplatz sehr pragmatisch und auf das Wesentliche beschränkt. Das bedeutet auch für die Teamarbeit, dass sie gut geplant und zeitlich begrenzt ist. Besprechungen folgen in der Regel einer Agenda und sind meist vorbereitet. Vor allem die Deutschen arbeiten stark auf Produktivität ausgerichtet.

Wir sehen es zusammenfassend genauso wie Pankaj Ghemawat, dem Autor des Buches „World 3.0“: „Was wäre, wenn die Mitarbeiter offen auf andere zugehen und sich intensiver um Kunden, Kollegen und Investoren kümmern würden? Menschen sind in der Lage ihre Sympathiefähigkeit zu erweitern und auf andere zuzugehen – mit durchaus erstaunlichen Ergebnissen.“

Oder kurz gesagt: Verständnis fördert Teamarbeit und damit den Unternehmenserfolg!

Quelle: http://www3.steelcase.de/presse/detail.php?id=138&jahr=2012&monat=

Bildquelle: http://bene.com/benecom/files_p.nsf/Lookup/bene-office-podcast-016-jpg/$file/bene-office-podcast-016.jpg

Von: Lars Grebenstein Datum: 24. Dezember 2013 Tags Keine Kommentare

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